Wir haben die Lösung

und zeigen Ihnen warum es geht


Wie funtkioniert das SecuTherm Prinzip?

Das SecuTherm Prinzip basiert auf einfache, daueraktive, physikalische Gesetzmässigkeiten. In der Natur verdunsten große Mengen an Wasser über den Ozeanen, sie steigen in die Atmosphäre auf und werden in Form von Wasserdampf - sichtbar als Wolken am Himmel - über weite Strecken transportiert. Irgendwann und irgendwo kühlt sich die relative Luftfeuchte der Wolke soweit ab, dass darin der Wasserdampf bis zum  Sättigungsdruck steigt. So bilden sich - wie am Badezimmerspiegel - Wassertropfen die dann als Regen wieder auf die Erde fallen - an einer ganz anderen Stelle.

faq1Bei SecuTherm ist der Ozean die alte, nasse Dämmung. Das Wasser wird zu Wasserdampf - oder auch feuchtere Luft und kann in Gasform über das Kanalsystem zur Außenluft entweichen.
Motor hierfür ist, dass der Wasserdampf und das Wasser immer den Druckausgleich sucht. Die Feuchte in Ihrem Badezimmer bleibt nicht dort sondern verteifaq2lt sich gleichmäßig in der Wohnung. Gemessen wird dieses physikalisches Phänomen des Wasserdampfteildruckes durch Pascal - wie bei ihrem Hygrometer.
Ein ganz wesentlicher Faktor an der Austrocknungseffizienz ist bei SecuTherm die hydroaktive Beschichtung der Kanalstruktur. Diese speziell durch SecuTherm entwickelte daueraktive Beschichtung hat eine Kapillarwirkung die den Austrockungsprozess ganz wesentlich unterstützt. Durch den Löschblatteffekt zieht es die Feuchte wie ein Schwamm aus dem alten Dachschichtenpaket. In der Abwicklung der Kanalstruktur stehen so - wie bei Kühlrippen - pro Quadratmeter Dachfläche rund 1,3 m² an Verdunstungsfläche zur Verfügung, die mit Feuchtigkeit benetzt sind und so den Dampfteildruck im Kanal ganz wesentlich erhöhen.

Was ist die Funktion der SecuTherm Lüfter?

faq3Die SecuTherm Diffusionslüfter werden alle 100-200 m² auf dem Dach gleichmäßig verteilt. Im Bereich der Lüfter wird die alte Abdichtung und die alte Dämmung bis auf die Dampfsperre entfernt.
Der Diffusionslüfter ermöglicht das Entspannen des Wassers / Wasserdampfes nach Außen hin. Durch das Dampfdruckgefälle innerhalb des Daches nach Außen hin werden zu Beginn einer Austrocknung oft mehrere hundert Gramm an Wasser pro Stunde über den Lüfter abgegeben. Eiszapfen im Winter sind deshalb keine Seltenheit. Nachdem der Großteil der Austrocknung stattgefunden hat - meist nach dem ersten Jahr, werden die Diffusionslüfter mit den speziellen SecuTherm Zylinder verschlossen. Diese sind diffusionsoffen und wärmedämmend zugleich. Sie lassen sich jederzeit bequem zur Kontrolle herausnehmen.

Ein wesentlicher Vorteil von den SecuTherm Diffusionslüfter ist zudem die Möglichkeit in das Dach zu schauen. mit einem Handgriff ist die Haube und der Schaumstoffzylinder entfernt. Sie sehen jederzeit was im Dach los ist. Die relative Feuchte im Dach können Sie selbst mit einem Hygrometer bestimmen und somit bauphysikalische Vorgänge selbst überprüfen. Das Flachdach ist nicht mehr die große Unbekannte sondern hat Kontrollöffnungen in denen Sie den Zustand ihres Daches immer leicht selbst kontrollieren können.

Funktioniert das SecuTherm Prinzip auch bei total "abgesoffenen" Dächern?

Bei einem schadhaften Dach bei dem die Dampfsperre noch funktioniert, steht oft das gesamte Dachschichtenpaket voll mit Wasser. Die Dämmplatten haben dann ein Wassergehalt von 50 Volumenprozent und noch mehr.
Eine völlig durchnässte Wärmedämmung verliert zunehmend an Dämmwirkung. Mit zunehmender Auffeuchtung gerät aber vor allem akut die Tragkonstruktion des Daches in Gefahr. Oft hält die Dampfsperre das Wasser zurück, so dass man meinen könnte das Flachdach wäre in Ordnung. Der Mehrverbrauch an Heizkosten ist ein schleichender Prozess den der Bauherr nicht konkret fassen kann. Über Jahre ist unbemerkt Wasser in das Dach gelangt und wurde in Form von Wasserdampf in die Dämmplatte eingebracht. Bei einer Industriehalle mit z.B. 1000 m² und einer Dämmstärke von 10 cm, ist das Gewicht der trockenen Dämmung ca. 1,5 - 3 kg / m². Das Gewicht einer völlig durchfeuchteten Dämmung kann jedoch bis zu 100 kg / m² betragen. Somit ist das Gewicht der nassen Dämmung das 33 fache der trockenen Dämmung - in der Summe 100.000 kg - ein Mehrgewicht auf dem Dach von 65 VW Golf !

faq4Kommen dann noch Schnee oder Schlagregen dazu, ist die Statik des Gebäudes in akuter Gefahr! Die weiteren Berechnungen durch unsere SecuTherm - Ingenieure ergibt schließlich, wieviel Wasser durch das SecuTherm System in welcher Zeit ausdiffundieren. Wann Ihre alte Dämmung wieder trocken sein wird.
Selbst völlig durchnässte, zum Auswringen mit Wasser gefüllte Dämmungen trocknet das SecuTherm System zuverlässig innerhalb 1-2 Jahre aus. Die SecuTherm Dachanalyse und unsere bauphysikalischen Berechnungen sind hierbei die Maßgabe für unsere Austrocknungsgarantie. Die alte, schwere Dämmung müssen Sie zudem nicht teuer entsorgen.

Weshalb sind Dämmplatten aus abgesoffenen Flachdächer oft 'bleischwer'?

Dämmmaterialien wie EPS, XPS, PUR nehmen selbst bei Unterwasserlagerung nur sehr wenig an Wasser auf. EPS zwischen 4 und 7 Volumenprozent, XPS ca. nur 4 Volumenprozent. Deshalb sind die Schwimmer in unseren WC Spülkästen auch aus EPS - Polystyrol. Dennoch bauen wir oftmals an Flachdächer Dämmplatten aus, die pro Quadratmeter oft mehr als 50 Volumenprozent an Wasser aufweisen. So wiegt dann eine einfache z.B. 10 cm starke EPS, XPS oder PUR Platte plötzlich mehr als 50 kg pro m².
Dieses Wasser gelangt als Wasserdampf in die Platte: Durch eine Leckage der Abdichtung oder der Dampfsperre gelangt im Laufe der Zeit Wasser in das Dachschichtenpaket. Dieses Wasser staut sich zunächst auf der Dampfsperre. Da diese unterhalb der Dämmschicht liegt und das Gebäude beheizt wird, ist das Wasser meist z.B. 20 °C warm. Somit bildet sich direkt über dem Wasserfilm ein Dampfteildruck von z.B. 2300 Pascal, der den Druckausgleich sucht. Die oberen Bereiche der Dämmung sind noch trocken und 'ungesättigt' d.h. der Dampfteildruck ist im äußeren Bereich deutlich geringer, so daß das Wasser in gasform in den Dämmstoff eindiffundiert und schließlich dann wenn der Sättigungsdruck erreicht wird, wieder kondensiert und sich als Wasser nun in der Platte einlagert.

Wie kann ich die Dichtheit eines Flachdaches prüfen?

Mit einer Anstaubewässerung kann die Dichtheit der Dachfläche sehr gut überprüft werden. Dies geschieht in dem man die Einlaufhöhe der Gullys z.B. mit einem 5 cm hohen Ring erhöht. Die SecuTherm Lüfter dienen hier als hervorragende Kontrollöffnungen die einen Blick auf die alte Dampfsperre erlauben. Tritt nach 2-3 Tagen keine Feuchtigkeit in den Lüftern auf ist der Test meist bestanden. Eine Dichtheitsprüfung sollte heute zum Standard einer Flachdachabnahme gehören.
Obwohl jeder Klemptner alle Wasserleitungen abpressen muß scheuen sich alle Beteiligten am Flachdach vehement eine Dichtheitsprüfung durchzuführen - jeder, sogar oft der Bauherr selbst hat Angst, dass bei einer eventuellen Leckage die Arbeiten von vorne beginnen.
Bei dem SecuTherm System ist selbst ein Versagen der Dichtheitsprüfung dank dem diffusionsoffenem System kein Problem und schränkt die Nutzbarkeit des Daches - nach erfolgreicher Nachbesserung und erneuter Abnahme in keinster Weise ein. Alle Beteiligte gewinnen ein Höchstmaß an Sicherheit.

Weshalb kommt es so oft zu Schä¤den an Flachdächern?

faq5Glaubt man den bisher veröffentlichten Statistiken, entstehen Schäden beim Flachdach durch:

  1. 45% mangelhafte Ausführung
  2. 34% fehlerhafte Planung (Nichtplanung)
  3. 14% Materialversagen, bzw. nicht sachgerecht eingesetzte Bahnen
  4.  7% Unsachgemäße Beanspruchung während der Bauzeit

Wird ein Flachdach ordentlich gebaut sind 20-30 Jahre Lebensdauer kein Problem. Bei 52% der Flachdächer wird allerdings der Grundstein für spätere Schäden bereits während der Bauphase - durch mangelhafte Ausführung und unsachgemäßer Beanspruchung - gelegt.

Was ist wenn die Dampfsperre nicht mehr dicht ist?

Eine Dampfsperre ist eine Schicht, die auf der warmen Seite eines Bauteils (meistens die Innenseite) angebracht wird und die Wasserdampfdiffusion behindert. Sie soll eine unzulässig hohe Durchfeuchtung der Dämmschicht durch eindiffundierenden Wasserdampf verhindern.
Da es sich bei dem SecuTherm System um eine diffusionsoffene Konstruktion handelt ist eine funktionierende Dampfsperre nicht notwendig. Details regelt die DIN 4108-3. Ein diffusionsoffener Aufbau ist hier beispielsweise in Tabelle 4 genauer beschrieben.

Worin unterscheidet sich das SecuTherm Prinzip zu der Sanierung mit einer "diffusionsoffenen" Folie?

faq6Bei nebenstehendem Versuch wurde das dampfdichte Blech des Deckels eines Marmeladeglases durch eine 'diffusionsoffene' Folie ersetzt. Selbst nach Jahren und zusätzlicher Wärme unterhalb des Glases findet keine nenneswerte Verdunstung des innenliegenden Wassers statt. Stellen Sie sich einen Nylonstrumpf vor, durch den Wasser diffundieren soll. An der Struktur des Stumpfes bleibt wie der Raureif an einem Maschendrahtzaun der Wasserdampf hängen und kondensiert. Ist erst ein Wasserfilm vorhanden kann auch kein weiterer Wasserdampf diffundieren.

Wenn man auch bedenkt dass ein Korken einer Weinflasche noch um ein vielfaches dampfdiffusionsoffener ist als jede Folie - und dennoch Jahre vergehen bis nur ein Millimeter der Flasche verdunstet - was auf einen Quadratmeter hochgerechnet einen Liter bedeuten würde - so erkennt man dass das keine geeignete Sanierung sein kann.

Bei SecuTherm wird durch die Kanalstruktur ganz bewußt ein Spalt gelassen in dem die Feuchte über den Lüfter nach Außen diffundieren kann. Hier gilt die Regel, dass alle 100 m² ein SecuTherm Lüfter gesetzt werden sollte. Sofern nun das Dampfteilmölekül den Druckausgleich zur Außenluft sucht - muß es einen luftäquivalenter Sperrwert von maximal 10 m überwinden. Bei einer diffusionsoffenen Folie muss ein luftäquivalenter Sperrwert von mehr als 70 m überwunden werden. Ein zusätzlich, wesentliches Problem der diffusionsoffenen Folien ist dass bei durchnässter Dämmung zwangsweise ein Wasserfilm  in der alten Dämmung vorhanden ist, der wie eine dampfdichte Folie dem Austrocknungsprozess entgegenwirkt. Die Wasserdampfmoleküle bleiben - wie der Rauhreif an einem Maschendrahtzaun - in dem Wasserfilm hängen und erreichen nicht gasförmig ihr Ziel - die Außenluft.

Was beinhaltet die Austrocknungsgarantie?

Wird ein Flachdach nach unseren bauphysikalischen Analysen und Berechnungen sowie unseren Vorgaben mit unserem SecuTherm System saniert, so haften wir, MAGU Bausysteme GmbH, Hüfingen für die Austrocknung der alten Dämmung in dem angegeben Zeitraum. Hierbei können wir fast immer garantieren, dass die alte Dämmung innerhalb der ersten beiden Jahren komplett wieder trocken ist. Die Austrocknungsgeschwindgkeit ist letztlich Abhängig vom Gebäudetyp, dem Dachaufbau sowie der Gebäudenutzung. Rückversichert und hinterlegt ist diese Garantie bei unserer Produkthaftpflichtversicherung.

Was ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Sanierung mit SecuTherm?

Prinzipiell funktioniert das bauphysikalische System bei allen Flachdächern, deren Gebäude beheizt sind. Das System beruht auf  bauphysikalischem Dampfdruckgefälle vom Gebäudeinnern, der Betondecke oder durchnässten Dämmung - hin nach Außen zur relativ kühleren und trockeneren Außenluft. In den Tropen oder in sehr warmen Regionen dieser Erde funktioniert das Prinzip schlechter oder überhaupt nicht, da der Dampfteildruck der Außenluft dort meist größer ist als im Innern der Gebäude. Für jede SecuTherm Sanierung wird durch SecuTherm eine individuelle Austrocknungsberechnung erstellt. Die Austrocknungsmenge wird errechnet und der Zeitraum der erfolgreichen Sanierung definiert. Prinzipiell kann jede Art von Wärmedämmung getrocknet werden. Ob EPS / XPS - Polystyrol, PUR Schaum, Mineralwolle oder auch Kork.